AGs

Wer ein wenig Abwechslung von den herkömmlichen Schulfächern sucht, findet am EG ein breites Angebot unterschiedlicher AGs (Arbeitsgemeinschaften). Ohne jeglichen Notendruck könnt ihr euch hier kreativ und sportlich austoben. Wir freuen uns auf euch!

Im Schuljahr 2017/18 bieten wir folgende AGs an. Infos zu Inhalten und Anmeldung bekommt ihr bei den jeweiligen Ansprechpartnern.

  • Basketball-AG (Katja Graf)
  • Sanitätsdienst (Tanja Meergans)
  • Streitschlichter (Stefan Kunzmann)
  • Öko-AG (Jochen Seelinger)
  • Kunst-AG (Elke Thomann)
  • Cafeteria-Team (Fr. Friedrich)
  • Bücherei-AG (ab Klasse 9) (Jeanette Gaa)
  • Boris-Team (Jochen Seelinger, Margarete Brenzinger-Döther)
  • weitere wechselnde AGs vgl. MAUS-Förderung (unten)

MINI-Konzept

Einmal pro Woche, für jeweils 2 Stunden, können sich unsere Schüler*innen in einem bewertungsfreien Raum – jenseits des herkömmlichen Unterrichtsstoffes – ausprobieren und eigene Begabungen und Talente entdecken. Diese sogenannten MINI-Stunden sind fest in den morgendlichen Unterricht der 5. und 8. Klassen integriert und bilden einen wesentlichen Grundpfeiler unserer Pädagogik. Als Elisabeth-Gymnasium wollen wir damit auf die speziellen Herausforderungen dieser Klassenstufen reagieren.

Klasse 5

Aus Erfahrung wissen wir, dass sich viele Schüler*innen zu Beginn der Gymnasiallaufbahn mit dem teils abstrakten Lernstoff schwertun. In den Bereichen Sport, Gesundheit, Sprache und Kunst haben sie daher die Möglichkeit, sich in einem bewertungsfreien Raum zu betätigen. Die Schüler*innen können ihren Interessen entsprechend das jeweilige Angebot wählen.

Projekt 1: „Traum-Türme“ – junge Baumeisterinnen und Baumeister bauen in den Himmel

  • Turmträume vom Turmbau zu Babel über den schiefen Turm zu Pisa zum Eiffelturm und bis zu heutigen Wolkenkratzern kennen lernen.
  • Eigene Türme erträumen, entwerfen, zeichnen, in Gruppen bauen.
  • Grundelemente der Architektur wie Säule und Bogen und weitere einfach Baukörper kennen lernen und erproben.
  • Verschiedene grafische Techniken entdecken und mit verschiedenen Materialien im Raum  – z.B. mit Natur- oder Recycling-Materialien – spielen und schließlich konstruieren.
  • In kleinen Baumeister-Gruppen zu Teams zusammenwachsen, die ein Traumturm-Projekt zusammen verwirklichen

Projekt 2: „Lecker und gesund essen!“

Pizza, Burger, Eis usw.  – hm, lecker! Aber ungesund. Jeder weiß das. Wie unfair! Warum sind die leckeren Sachen immer ungesund und die gesunden immer langweilig?! Gibt es eine Möglichkeit, Pizza und Burger, Eis und Donut, Döner und Cupcakes auch so zuzubereiten, dass sie nicht nur gut schmecken, sondern auch guttun? Gibt es! Wir lernen in unserer AG etwas über Nährstoffe, also Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette, Vitamine, Mineralien usw., den idealen Ernährungsplan sowie verschiedene Ernährungsstile wie vegetarisch und vegan. Außerdem untersuchen wir fertige Lebensmittel aus dem Supermarkt und überprüfen sie auf ihren Nährwert hin. Und schließlich kochen wir auch gemeinsam, stellen ein Menü zusammen und bewirten an einem Tag Mitschüler*innen mit unseren selbstgekochten Speisen. Und ihr werdet sehen: Pizza, Burger und Eis schmecken gleich noch viel besser, wenn man sie aus gesunden Sachen macht!

Projekt 3: „Wilde Spiele“

  • betont spielerische Einführung in den Sportartenbereich „Rangeln, Raufen, miteinander kämpfen“
  • Thema Kämpfen und sein erzieherisches Potenzial. Körperlich ausgetragene Streitkultur wird tabuisiert aus der Furcht heraus, dass sie in nicht kontrollierbare Gewalt übergeht.
  • „Wilde Spiele“ erlauben Körpereinsatz ohne Kenntnis von Techniken oder Griffen, allerdings immer mit klarer Regelstruktur (Regeln und Rituale, Stopp-Signale)
  • Aufbau der Einheit: Vertrauen, Körperkontakt zulassen, Fallen, Spiele mit (in-)direktem Körperkontakt in der Gruppe und mit einem Partner, eigenes „Wildes Spiel“ gestalten (Bewusstwerden)

Projekt 4: Leseclub

Im „Leseclub“  (Buchwerkstatt) beschäftigen sich die Schüler*innen mit Jugendbüchern, die ihrer Altersstufe entsprechen, mit bekannten Jugendbuchautorinnen und mit dem Lesen an sich. Treffpunkt der AG ist die Schülerbücherei im Erdgeschoss unserer Schule.

Die Schüler*innen wählen zunächst aus dem aktuellen Bestand ein Buch aus, das ihrem persönlichen Interesse und ihren Neigungen entspricht. Im Verlauf der AG-Stunden lesen sie sich gegenseitig aus ihren Büchern vor bzw. erzählen nach, was sie von einer zur anderen Woche zuhause gelesen haben. Sie gestalten Plakate zu ihren Büchern und lernen, wie man eine Buchpräsentation gestaltet. Sie erhalten darüber hinaus auch Informationen über klassische und aktuelle Jugendbuchautoren sowie über die Jugendliteraturpreise.

Verfilmungen von Jugendbüchern  sind eine schöne Ergänzung zur Lesearbeit.

Klasse 8

In den Klassen 7/8 tritt das schulische Interesse der Schüler*innen spürbar in den Hintergrund. Die Schüler*innen befinden sich mitten in der Pubertät – und damit im Selbstfindungsprozess. Die zwischenmenschlichen Beziehungen gewinnen an Bedeutung. Mit unserem MINI-Konzept wollen wir den damit verbundenen Konflikten begegnen: Die Schüler*innen der Klasse 8 bekommen 1x wöchentlich eine zusätzliche Doppelstunde in den Bereichen Sport (aktuell: 2 Angebote), Theater und NWT, wo sie eigene Begabungen und Talente entdecken und sich abseits des herkömmlichern Unterrichtsstoffes ausprobieren können.

Projekt 1: ECDL – Der Europäische Computerführerschein

Erstmals in diesem Schuljahr haben Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse die Möglichkeit, die vier Basis-Module des „Europäischen Computerführerschein“ (ECDL) abzulegen. Der ECDL ist ein weltweit anerkannter Standard für die Zertifizierung von berufsbezogenen Computerkenntnissen. Mit den Modulen Computer-Grundlagen, Online-Grundlagen, Textverarbeitung und Tabellenkalkulation erlernen die Schülerinnen und Schüler grundlegende Kenntnisse, die um die darauf aufbauenden Module (Standard, Profile und Advanced) erweitert werden können. Am Ende jedes Moduls werden die erlernten Fähigkeiten getestet und per Zertifikat bestätigt.

Der ECDL wird im Rahmen des „MAUS“-Programms (Mannheimer Unterstützungssystem Schule) in Kooperation mit dem Stadtmedienzentrum Mannheim angeboten.

Projekt 2: Fitness / Parcours: Klettern – Springen – Rollen

Mit Anleihen aus den Bereichen Geräteturnen und Parcours und unter Verbesserung der Grundfähigkeiten Kraft und Beweglichkeit werden die Schüler*innen Erfahrungen mit unterschiedlichen Bewegungsmöglichkeiten an verschiedenen Geräten sammeln, so z. B.:

  • Überwinden von Hindernissen
  • Klettern an Geräten
  • Schwingen an Seilen / Ringen
  • Springen mithilfe von Sprungbrettern und Minitramps
  • Balancieren

Projekt 3: „Schach“

In dieser AG soll es darum gehen, dass die Schüler*innen vor allem durch Ausprobieren und auch durch strategisches Überlegen und Ausrechnen herausfinden, wie man möglichst erfolgreich bei Strategiespielen wie z.B. dem Klassiker Schach abschneidet. Gibt es eine Möglichkeit, das Schachspiel komplett zu berechnen? Wie viele verschiedene Möglichkeiten sind denkbar, dieses Spiel zu gewinnen?

Wo ist der Unterschied zu einem Glücksspiel wie z.B. dem Roulette? Im Internet gibt es Seiten mit Strategien, mit deren Hilfe man dieses Spiel angeblich garantiert gewinnen kann. Wir werden dies überprüfen.

Schere, Stein, Papier – du kennst dieses Spiel. Ist es ein Glücksspiel oder ein Strategiespiel? Wusstest du, dass es in Kanada und Japan schon Weltmeisterschaften in dieser „Sportart“ gab?

Voraussetzung für die Teilnahme an der AG: Interesse an Strategie- und Glücksspielen. Wer die genannten Spiele (noch) nicht kennt – kein Problem. Wir können in der AG ganz von vorne anfangen und auch in unterschiedlichen Geschwindigkeiten arbeiten. Die Schüler*innen dürfen gerne auch eigene Spiele vorschlagen, unter der Bedingung, dass diese nicht ausschließlich am Computer bzw. im Internet gespielt werden müssen.

Projekt 4: Bunter Theatermix

Schlüpfst du gerne in fremde Rollen und siehst die Welt mit anderen Augen? Denkst du dir gerne spannende, lustige oder auch ernste Geschichten aus? Möchtest du ausprobieren, wie du mit Körper und Stimme Dinge darstellen kannst? Dann bist du in der Theatergruppe genau richtig. Pantomime, Phantasiesprachen, Zeitlupenkämpfe, Lachen, Musik, Kunst, Bewegung und Spaß – das soll uns die Donnerstage über begleiten. Wir wollen kleine Szenen proben und Kulissen hierfür entwerfen, spielen, dabei uns selbst und andere wahrnehmen und als Gruppe zusammenwachsen. Die Szenen können aus euren Ideen entstehen oder vorgegeben sein.

Ein Schwerpunkt hierbei  soll das Improvisations-Theater sein. Dies ist eine Form des Theaters, in der es keine festen Rollen und Texte gibt. Die Theaterstücke entstehen dabei spontan auf der Bühne, durch Gestik, Mimik oder Sprache.

Das genaue Programm der Theatergruppe bestimmt ihr mit – je nach euren Interessen, Erfahrungen und Ideen, sodass ein bunter Mix entsteht, in dem für jede und jeden etwas dabei ist!

Berufs- und Studienorientierung (BOGY)

Schon seit vielen Jahren wird am Elisabeth-Gymnasium das sogenannte BOGY-Praktikum für alle 9. Klassen durchgeführt. BOGY bedeutet Berufs- und Studienorientierung am Gymnasium. Für zehn Arbeitstage haben die Schüler*innen die Möglichkeit, das Arbeiten in einem Wirtschaftsunternehmen, einer Verwaltungs-, Sozial- oder Bildungseinrichtung kennenzulernen (auch freiberufliche Tätigkeitsfelder sind möglich). Ziel der Berufsorientierung ist es, das erste Mal die Luft der Berufswelt zu schnuppern und eigene Erfahrungen in und mit der Arbeitswelt zu sammeln.

Das in den vergangenen Schuljahren aufgebaute und jährlich überarbeitete Konzept des EGs wurde qualitativ gewürdigt und ist seit dem Schuljahr 2011/12 und bis 2020 mit dem Berufswahlsiegel BoriS ausgezeichnet.    

  • Die einzelnen Angebote greifen ineinander und bauen aufeinander auf (jahrgangsübergreifendes Berufsorientierungsportfolio).
  • Sie werden zu dem Zeitpunkt gemacht, für den sich eine Notwendigkeit ergibt (Evidenz).
  • Vielfältige Verfahren zur Stärkung der Entscheidungs- und Realisierungskompetenz bei den Schülerinnen und Schülern (Effizienz).
  • Die Vereinheitlichung der externen Beratungspersonen sorgt für Kontinuität der Arbeit und schafft Vertrauen (Nachhaltigkeit).
  • Die Einbindung der SuS in die Arbeit der Studien- und Berufsorientierung über das Bogy-Team fördert die
    Identifikation.

Bewerbung – Durchführung – Reflexion

Die BOGY-Woche liegt in der Regel in zeitlicher Nähe zu den Osterferien. Ihre Praktikumsstelle suchen sich die Schüler*innen selbstständig. Dazu müssen sie eigene Bewerbungsschreiben verfassen und selbstständige Telefon- oder Vorstellungsgespräche führen. Im Anschluss an die erfahrungsreichen Arbeitswochen erstellen die Schüler*innen einen Bericht ihrer Tätigkeiten und Erfahrungen.

Das aktuelle BoGy-Programm findet man hier.

Ansprechpartnerin: Margret Brenzinger-Döther

Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit

„Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in Deinem Leben mehr zu arbeiten.“

(Konfuzius 551 v.Chr. – 470 v. Chr.)

Mein Name ist Frau Kunkel und ich berate euch in allen Fragen der Berufs- und Studienwahl. Ich komme regelmäßig zu Sprechstunden an eure Schule, die ab Klasse 9 bis Jahrgangsstufe 2 wahrgenommen werden können. Die Termine sind dem aktuellen BoGy-Programm zu entnehmen. Am BoGy-Brett in eurer Schule hängt zudem zeitnah eine Liste aus, wo sich interessierte Schülerinnen und Schüler eintragen können.

  • Wie finde ich meinen „Traumberuf“?
  • Wie geht’s weiter nach dem Abitur?
  • Welches Studium ist das Richtige?
  • Was kann ich alles tun, um die Zeit zwischen Schule und Studium zu überbrücken?
  • und zu vielen weiteren Fragen …

Kontakt

Frau Kunkel
Agentur für Arbeit Mannheim
M3a
68161 Mannheim

Anmeldung zur Beratung:
Telefon: 0800 4 5555 00
Email: mannheim.berufsberatung[_a t_]arbeitsagentur.de

Sozialpraktikum (SOGY)

Als Teil des Sozialcurriculums des EG absolvieren unsere Schüler*innen in der 10. Klasse ein verpflichtendes zweiwöchiges Praktikum in einer selbst gewählten sozialen Einrichtung, z.B. in Alten- und Pflegeheimen, Kindergärten oder Kindertagesstätten. Die Schüler*innen lernen dabei, dass soziale Einrichtungen einen unverzichtbaren Beitrag zu dem sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft leisten. Zudem wird durch den direkten Umgang mit Menschen vor Ort das soziale Verantwortungsbewusstsein geschult.

Die Schüler*innen werden im Laufe ihres Praktikums von einer Lehrkraft an der Praktikumsstelle besucht. Dies ermöglicht den Schüler*innen eine erste Reflexion über den Verlauf ihres Praktikums. Im Anschluss an diese Phase verfassen die Schüler*innen selbstständig einen Praktikumsbericht, den die jeweiligen Ethik- und Religionslehrer*innen der Klassen bewerten.

Wir sind eine MAUS-Schule

Das Elisabeth-Gymnasium nimmt neben 14 weiteren Mannheimer Schulen am MAUS-Projekt („Mannheimer Unterstützungssystem Schule“) teil. Unsere Schüler*innen erhalten individuelle Fördermaßnahmen im schulischen, künstlerischen und sportlichen Bereich durch zahlreiche, wöchentlich stattfindende Kursangebote, die von den Dozentinnen verschiedener Mannheimer Bildungspartner durchgeführt werden.

Das Elisabeth-Gymnasium arbeitet im Schuljahr 2019/2020 mit diesen Mannheimer Bildungspartnern zusammen:

  • Abendakademie
  • Jugendförderung
  • Kunsthalle
  • Städtische Musikschule
  • Stadtbibliothek
  • Stadtmedienzentrum

Folgende Kurse finden wöchentlich statt:

  • ECDL Europäischer Computerführerschein (ab Klasse 8)
  • Französisch Kommunikationstraining (ab Klasse 8)
  • Fußball (Klasse 5 – 8)
  • Gesang und Stimmbildung (Partnerunterricht)
  • Instrumentalunterricht (Klavier Partnerunterricht)
  • Nähen (ab Klasse 5)
  • Schulband (ab Klasse 5)
  • Zirkus (ab Klasse 5)
  • Zumba (ab Klasse 8)
Ansprechpartnerin: Ariane Sauer